Bickepacking-Reisen

Reisebericht 2026

Von Zäziwil über München, Passau nach Wien

Reisezeit Sonntag, 14. bis Samstag, 20. Juni 2026

Vom 14. bis 20. Juni 2026 stand für mich eine abwechslungsreiche Bikepackingtour auf dem Programm. In fünf langen Etappen führte mich die Reise von Zäziwil über Deutschland nach Österreich bis nach Wien. Insgesamt legte ich dabei über 1’000 Kilometer zurück und erlebte viele schöne Landschaften, aber auch einige technische Herausforderungen.

Etappe  1 – Sonntag, 14. Juni 2026

Zäziwil – Hallau – Pfullendorf (217 km)

Früh am Morgen startete ich in Zäziwil voller Vorfreude auf die bevorstehenden Tage. Die Strecke führte zunächst durch die Schweiz Richtung Hallau und weiter nach Deutschland bis nach Pfullendorf. Nach 217 Kilometern erreichte ich mein Tagesziel zufrieden und mit einem guten Gefühl. Der erste Tag verlangte bereits einiges an Ausdauer, verlief jedoch ohne Zwischenfälle.

Etappe 2 – Montag, 15. Juni 2026

Pfullendorf – Feldkirchen (220 km)

Die zweite Etappe war mit 220 Kilometern sogar noch etwas länger. Die abwechslungsreiche Strecke führte durch wunderschöne Landschaften bis nach Feldkirchen. Trotz der grossen Distanz konnte ich mein Tempo konstant halten und erreichte das Tagesziel wie geplant. Nach zwei anspruchsvollen Tagen waren bereits über 430 Kilometer geschafft.

Etappe 3 – Dienstag, 16. Juni 2026

Feldkirchen – Passau (168 km)

Auf dem Weg nach Passau lief zunächst alles nach Plan. Allerdings wurde ich unterwegs gleich zweimal von einem platten Hinterreifen ausgebremst. Beide Male musste ich den Hinterradschlauch wechseln, was Zeit kostete und Geduld erforderte. Zum Glück hatte ich genügend Ersatzmaterial dabei und konnte die Fahrt jeweils fortsetzen. Trotz dieser Pannen erreichte ich nach 168 Kilometern Passau.

Etappe 4 – Mittwoch, 17. Juni 2026

Passau – Aggsbach (203 km)

Die vierte Etappe führte entlang der Donau durch eine beeindruckende Landschaft. Erneut blieb ich von einer Reifenpanne nicht verschont und musste unterwegs nochmals den Hinterradschlauch wechseln. Nach insgesamt drei Schlauchwechseln innerhalb von zwei Tagen war ich froh, dass das Material danach zuverlässig hielt. Nach 203 Kilometern kam ich müde, aber zufrieden in Aggsbach an.

Etappe 5 – Donnerstag, 18. Juni 2026

Aggsbach – Wien (112 km)

Am letzten Radtag führte mich die Strecke entlang der Donau bis nach Wien. Die Vorfreude auf das Ziel machte die letzten Kilometer besonders angenehm. Mit der Ankunft in der österreichischen Hauptstadt endete meine Bikepackingtour nach fünf abwechslungsreichen Etappen erfolgreich.

Freitag, 19. Juni 2026

Ein Tag in Wien

Nach den vielen Kilometern gönnte ich mir einen ganzen Tag, um Wien zu erkunden. Ich genoss den Prater, besuchte das beeindruckende Schloss Schönbrunn und schlenderte durch die wunderschöne Innenstadt. Ein besonderes Highlight war zudem die Fussball-Weltmeisterschaft, deren Spiele ich in der tollen Atmosphäre der Stadt mitverfolgen konnte. Der Ruhetag bildete einen gelungenen Abschluss der Reise.

Samstag, 20. Juni 2026

Heimreise

Am Samstagmorgen hiess es Abschied nehmen. Um 10.28 Uhr trat ich mit dem Zug die Heimreise an. Nach einer intensiven Woche voller sportlicher Herausforderungen, eindrucksvoller Landschaften und unvergesslicher Erlebnisse kehrte ich mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause zurück.

Fazit

Die Bikepackingtour vom 14. bis 20. Juni 2026 war eine unvergessliche Reise. Insgesamt legte ich in fünf Etappen 920 Kilometer zurück. Trotz mehrerer Reifenpannen liess ich mich nicht aus dem Konzept bringen und erreichte jedes Etappenziel. Die Kombination aus sportlicher Leistung, eindrucksvollen Landschaften, spannenden Städten und dem erholsamen Abschluss in Wien machte diese Tour zu einem ganz besonderen Erlebnis, an das ich noch lange gerne zurückdenken werde.

Gott sei Dank verlief alles nach Plan und ohne Unfall!

Reisebericht 2025 

Von Zäziwil nach Hamburg – mit dem Rennvelo durch halb Europa

Reisezeit: Sonntag, 15. Juni – Samstag, 21. Juni 2025
Kilometer: Viele. Beine: Müde. Stimmung: Legendär.

Etappe 1 – Sonntag, 15.6.: Zäziwil → Straßburg (Kilometer 225)

Frisch geduscht, voll motiviert und mit eingigen Kalorien im Bauch ging’s am Sonntagmorgen los – raus aus dem Emmental, rein ins Abenteuer. Die erste Etappe führte mich quer durchs Elsass bis ins charmante Straßburg. Die Landschaft? Postkartenmaterial. Der Verkehr? Teils nervenaufreibend. Aber das malerische Städtchen Strassburg am Ziel hat alles wieder gutgemacht.

Etappe 2 – Montag, 16.6.: Straßburg → Darmstadt

Frankreich tschüss, Deutschland hallo! Ab der Grenze wurde der Asphalt plötzlich ein wenig… „anders“, aber dafür gab’s Apfelwein und Bretzeln (natürlich nur in Gedanken… ) und mehr Gegenwind. Die Strecke war lang, die Beine wurden langsam schwerer – aber Darmstadt wartete mit einem netten Biergarten. Und wie sagt man so schön: Flüssigkeit ist wichtig.

Etappe 3 – Dienstag, 17.6.: Darmstadt → Korbach

Der Tag begann mit einer unschönen Überraschung: Der Hinterreifen war platt – offenbar hatte ich mir auf der gestrigen Etappe einen stillen Passagier eingefangen. Also: Schlauch raus, neuen Schlauch drauf, Kaffee dazu – und dann ab aufs Rad.

Ein Auf und Ab – landschaftlich wie emotional. Die Landschaft hat ein paar zähe Rampen zu bieten, die mir den Schweiß aus allen Poren getrieben haben. In Korbach angekommen fühlte ich mich wie ein König – müde, aber stolz. Mein Rennrad? Leicht beleidigt. Ich? Glücklich.

Etappe 4 – Mittwoch, 18.6.: Korbach → Mariensee

Ab hier wurde es ländlich. Sehr ländlich. Kühe, Fachwerkhäuser, Landluft deluxe. Ich rollte durchs Weserbergland und freute mich über jeden Radweg, der nicht in eine Kuhweide führte. In Mariensee wartete eine herzliche Unterkunft und das beste Nachtessen der Tour.

Etappe 5 – Donnerstag, 19.6.: Mariensee → Hamburg

Die letzte Etappe war ein echter Endspurt – flach, schnell aber auch mit Gegenwind. Ich fühlte mich wie im Tour-de-France-Finale, nur ohne Zuschauer und Champagner. Nach 925 Kilometern war Hamburg erreicht! Und ja: Ich hab beim Anblick der Elbe kurz ein Tränchen verdrückt.

Freitag, 20.6.: Besuch Elbphilharmonie und Miniatur Wunderland – ganz groß!

Nach der sportlichen Höchstleistung ging’s am Freitag hoch hinaus – Besuch der Elbphilharmonie, inklusive Plaza-Blick über den Hafen.

Ein Muss in Hamburg – und nach all den Kilometern auf der Straße war es schön, mal auf Miniaturgröße umzuschalten. Züge, Berge, Flughäfen und ein blinkender Kirmesplatz – fast wie meine Tour, nur mit weniger Muskelkater.

Samstag, 21.6.: Rückfahrt nach Zäziwil – powered by Deutsche Bahn

Am Samstag dann die Heimreise per Zug. Und ja – der Zug war pünktlich! Man glaubt es kaum, aber es passierte wirklich. Eine willkommene Pause für die Beine und ein entspannter Abschluss einer großartigen Woche.

Fazit

Fünf Bundesländer, fünf Etappen, 925 Kilometer, ein Ziel: Ankommen mit einem breiten Grinsen und müden Beinen.
Rennradfahren verbindet – Landschaft, Leute, Lebensfreude!! 

Gott sei Dank!!